
Informationen über das
Urlaubsgebiet Eisacktal.
Impressum 
MwSt.-Nr. IT02365710215
Informationen in italienischer Sprache zu
Valle Isarco.
|
|
|
zurück
Klausen: ein Künstlerstädtchen
Zu Reichtum gelangt ist das Städtchen Klausen, mit seinen engen Gassen, durch Handel und Bergbau im Spätmittelalter. Seit jeher aber, hat Klausen Künstler inspiriert und wird daher liebevoll auch das „Künstlerstädtchen Südtirols“ genannt.
So stellt zum Beispiel Klausen mit dem Kloster Säben den Hintergrund des Kupferstiches „Das große Glück“ von Albrecht Dürer dar. Der Literaturwissenschaftler Ignaz Vinzenz Zingerle glaubte im Jahre 1867 im Innervogelweiderhof des Lajener Rieds die Heimat des Minnesängers Walther von der Vogelweide entdeckt zu haben. Dies führte dann zur Errichtung des Walther-Denkmals 1889 in Bozen. Im Walthersaal des damaligen Gasthof Lampl wurde bei vielen Veranstaltungen gefeiert, gesungen, gezecht und gedichtet. Dies lockte zahlreiche Gäste an und so kamen Ende des 19. Jh. zahlreiche Künstler nach Klausen, u.a. Spitzweg, Defregger, Wallot und von Thiersch. Diese trafen dann auf die einheimischen Künstler wie auf die Bildhauer Rabensteiner und Piffrader. Auch der Maler Ernst Loesch aus Nürnberg verbrachte über Jahre hinweg einige Monate immer wieder in Klausen. Dabei entstanden dann die 1921, veröffentlichten Geschichten „Verschwundene Gestalten“ und „Aus sonnigen Tagen im Eisacktal“, die zusammen mit seinen Gemälden und Zeichnungen ein Klausen darstellen, das in dieser Form heute nicht mehr existiert.
Den Besuchern erschließt sich aber auch heute noch die Harmonie der Landschaft mit Felsen, Wiesen, Weinbergen, Burgen, stattlichen Ansitzen und Höfen. Und die Altstadt hat sich ihren idyllischen Charakter als „Künstlerstädtchen“ für wahr erhalten.
|
|
|
|