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Trostburg
Die Trostburg
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Die
Trostburg oberhalb der
Ortschaft Waidbruck, italienisch
Ponte Gardena, ist nicht nur von außen imposant, auch die
Innenräume zeugen vom Reichtum und der
Macht ihrer Erbauer.
In alten Quellen wird die Trostburg, italienisch Castel
Forte, als Sitz der Herren von Kastelruth genannt, darunter
war auch ein gewisser „Cunrat de Trosperch“ , und zwar um
1173, der Entstehungszeit dieser mächtigen Anlage. Im Jahre
1243 ging der Besitz an die „Edlen von Velthurns“,
Ministerialen der Bischöfe von Brixen, und in Folge als
landesfürstlich-tirolerisches Lehen an die Herren von Villanders über. Es war dies die Zeit in welcher die Burg zu
einer repräsentativen Wehranlage ausgebaut wurde. Durch
Heirat kam die Trostburg dann im Jahre 1370 in die Hände des
Friedrich von Wolkenstein, Onkel des Minnesängers Oswald von
Wolkenstein. Ihre Glanzzeit erlebte die Burg in den
Jahren zwischen 1564 und 1625 unter Graf Engelhard Dietrich
zu Wolkenstein, der die Burg zu einem beeindruckenden
Residenzschloss im Renaissancestil ausbauen ließ. So
entstand neben der großzügigen Bibliothek und einer
Antiquitätensammlung auch der prunkvolle Rittersaal;
Bergfried und Kapelle wurden erneuert.
Durch den
zweiten Weltkrieg wurde die Burg sehr beschädigt und erst in
den 60er Jahren wurde von Seiten des Südtiroler
Burgeninstitutes die Gesamtrestaurierung in Angriff
genommen.
An den Wehranlagen sind heute noch das
Fallgitter und die Sturmpfähle erhalten. Sehenswert ist auch
die größte Weinpresse Südtirols und natürlich die
Dauerausstellung „Burgen – Bauwerke der Geschichte“, welche
einen interessanten Einblick in die Südtiroler Burgenkunde
und in ihre Entwicklungsgeschichte bietet.
Kontakt:
Trostburg Burgfrieden Weg 22 I – 39040 Waidbruck Tel. +39 0471
654401 www.burgeninstitut.com 
Weitere nützliche Informationen zur Trostburg:
- Auf der Online-Enzyklopädie Wikipedia finden Sie weitere Infos
zur
Trostburg
.
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Foto: SiMedia / Carmen Mair
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